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— Ja, gnaͤdiger Herr.
— Und ich habe ſie nicht geſehen!
— Sie ſind zu vorſichtig, um ſich auszuſetzen, und um zu gleicher Zeit Eure Hoheit zu gefaͤhrden.
— Und ich bin nicht benachrichtigt?
— Doch, gnaͤdiger Herr, da ich Euch benachrichtige.
— Aber weshalb kommen ſie?
— Ei, ſie kommen zu der Zuſammenkunft, gnaͤdi⸗ ger Herr, welche Ihr ihnen beſtimmt habt.
— Ich! Ich haͤtte ihnen eine Zuſammenkunft be⸗ ſtimmt?
— Ohne Zweifel, an demſelben Tage, wo Eure Hoheit verhaftet worden iſt, hattet Ihr ein Schreiben der Herren von Guiſe erhalten, und ihnen muͤndlich, durch mich ſelbſt, antworten laſſen, daß ſie ſich nur vom 31. Mai bis zum 2. Juni in Paris einzufinden haͤtten. Wir haben den 31. Maiz wenn Ihr die Herren von Guiſe vergeſſen habt, ſo haben die Herren von Guiſe, wie Ihr ſeht, Euch nicht vergeſſen, gnaͤdiger Herr.
Franz erbleichte. Es hatten ſich ſeit jenem Tage ſo viele Ereigniſſe zugetragen, daß er dieſe Zuſammenkunft, ſo wichtig ſie auch ſein mogte, vergeſſen hatte.
— Es iſt wahr, ſagte er; aber die Verhaͤltniſſe, welche zu jener Zeit zwiſchen mir und den Herrn von Guiſe beſtanden, beſtehen nicht mehr.
— Wenn dem ſo iſt, gnaͤdiger Herr, ſagte der
Graf, ſo werdet Ihr wohl thun, ſie davon zu benach⸗ Die Dame von Monſoreau. Sechſter Band. 3


