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— Daß Du ſie erkennteſt, nicht wahr? Alſo weiter!
— Aber es iſt nur eine Vermuthung.
— Gleichviel, ſag immer!
— Nun denn, gnaͤdiger Herr, es hat mir geſchie⸗ nen, daß es die Handſchuh des Herrn von Buſſy waͤren.
— Buͤffellederne Handſchuh mit Gold geſtickt, nicht wahr? rief der Herzog aus, vor deſſen Augen ploͤtzlich die Wolke verſchwand, welche die Wahrheit verhuͤllte.
— Von Buͤffelleder, mit Gold geſtickt; ja, gnaͤdi⸗ ger Herr, ſo iſt es, wiederholte Aurilly.
— Ah, Buſſy, ja, Buſſy! Es iſt Buſſy! rief der Herzog von Neuem aus. Wie blind ich war, oder viel⸗ mehr, nein, ich war nicht blind. Nur vermogte ich nicht an ſo viel Vermeſſenheit zu glauben.
— Nehmt Euch in Acht, ſagte Aurilly, ich meine, daß Eure Hoheit ſehr laut ſpricht.
— Buſſy, wiederholte der Herzog noch ein Mal, indem er ſich an Tauſend Umſtaͤnde erinnerte, die unbe⸗ merkt voruͤber gegangen waren, und die jetzt ſich ver⸗ groͤßernd wieder vor ſeine Augen traten.
— Indeſſen, gnaͤdiger Herr, ſagte Aurilly, Ihr muͤßt nicht zu leicht glauben; koͤnnte nicht ein Mann in dem Zimmer der Frau von Monſoreau geweſen ſein?
— Ja, gewiß, aber Buſſy, Buſſy, der in dem Corridor war, haͤtte dieſen Mann geſehen!
— Das iſt wahr, gnaͤdiger Herr!
— Und dann die Handſchuh, die Handſchuh!
— Das iſt wieder wahr, und dann habe ich außer
dem Geraͤuſche des Kuſſes noch gehoͤrt... Die Dame von Monſoreau. Sechſter Band⸗


