Teil eines Werkes 
5. Bd. (1846)
Entstehung
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— Willſt Du ſchweigen, Wuͤtherich! ſagte Heinrich die Thraͤnen in den Augen.

Waͤhrend dieſer Zeit zerſchlug ſich Quélus die Wangen.

— O, Quelus, mein Sohn, ſagte Heinrich, Du wirſt Schomberg gleichen, als er in das Preußiſch Blau getaucht war; Du wirſt abſcheulich ſein, mein Freund.

— Quaälus hoͤrte auf.

Schomberg allein fuhr fort ſich die Haare auszu⸗ raufen, er weinte daruͤber vor Wuth.

— Schomberg, Schomberg, mein Mignon, rief Heinrich aus, ein wenig Vernunft, ich bitte Dich.

— Ich werde wahnſinnig daruͤber.

— Bahl! ſagte Chicot.

— Wahr iſt es, ſagte Heinrich, daß es ein ab⸗ ſcheuliches Ungluͤck iſt, und gerade deshalb mußt Du Deine Vernunft behalten, Schomberg. Ja, es iſt ein abſcheuliches Ungluͤck, ich bin verloren! Da haben wir jetzt den Buͤrgerktieg in meinem Reiche... Ha! Wer hat dieſen Streich da ausgefuͤhrt? Wer hat die Strick⸗ leiter geliefert? Bei Gottes Tod, ich werde die ganze Stadt haͤngen laſſen!

Ein unendlicher Schrecken bemaͤchtigte ſich der An⸗

weſenden.

— Wer iſt der Schuldige? fuhr Heinrich fort. Wo

iſt der Schuldige? Zehn Tauſend Thaler dem, der mir

ſeinen Namen nennt, Hundert Tauſend Thaler dem, der ihn mir todt oder lebendig uͤberliefert. — Wer wollt Ihr, daß es ſein ſoll, rief Maugiron

aus, als irgend ein Anjouer?. 4 4