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— Ich werde mir Muͤhe geben, gnaͤdiger Herr.
— Ei! Bei Gott, ſagte ein Anjouer Edelmann, Ihr werdet Euch Muͤhe geben, das iſt eine ſchoͤne Antwort, der Wald wimmelt von Ebern. Wenn ich in dem alten Schlage jagte, ſo wollte ich nach Ver⸗ lauf von zehn Minuten deren zehn aufgetrieben haben.
Monſoreau erbleichte unwillkuͤrlich; der alte Schlag war gerade der Theil des Waldes, in welchen Roland ihn gefuͤhrt hatte.
— Ah, ja, ja, morgen, morgen! riefen die Edel⸗ leute im Chor aus.
— Wollt Ihr morgen, Monſoreau? fragte der Herzog.
— Ich ſtehe immer zu den Befehlen Eurer Hoheit, antwortete Monſoreau; indeſſen, wie Eure Gnaden vor einem Augenblicke zu bemerken geruheten, ich bin zu ſehr ermuͤdet, um morgen eine Jagd zu fuͤhren. Dann habe ich noͤthig, die Umgegend zu beſuchen und zu wiſ⸗ ſen, wie es um unſere Waͤlder ſteht.
— und dann endlich, was der Teufel! Laßt ihn ſeine Frau beſuchen, ſagte der Herzog mit einer Gut⸗ muͤthigkeit, welche den armen Gatten uͤberzeugte, daß der Herzog ſein Nebenbuhler waͤre.
— Zugeſtanden! Zugeſtanden! riefen die jungen Leute luſtig aus. Wir geben Herrn von Monſoreau vierund⸗ zwanzig Stunden, um in ſeinen Waͤldern alles Dasje⸗ nige zu thun, was er darin zu thun hat.
— Ja, meine Herrn, gebt ſie mir, ſagte der Graf, und ich verſpreche Euch, ſie wohl anzuwenden.


