Teil eines Werkes 
5. Bd. (1846)
Entstehung
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entweder wenn er an ihnen voruͤber kam, oder wenn er durch ſie zog, den Waͤldern Trotz, die ihm eine ſo große Furcht verurſacht hatten, oder vor denen Buſſy vielmehr ihm ſo bange gemacht hatte.

Die Anjouer Edelleute kamen mit Geld an, ſie fanden an dem Hofe des Herzogs von Anjou eine Frei⸗ heit, wie ſie dieſelbe nie an den Hofe Heinrichs des III. angetroffen, ſie konnten demnach nicht ermangeln, ein luſtiges Leben in einer Stadt zu fuͤhren, welche, wie es jede Hauptſtadt zu ſein pflegt, geeignet war, den Geldbeutel ſeiner Gaͤſte zu pluͤndern.

Es waren noch keine drei Tage verfloſſen, als An⸗ traguet, Riberac und Livarot ſchon froundſchaftliche Ver⸗ bindungen mit den am Meiſten auf die Moden und die Pariſer Gebraͤuche verſeſſenen Anjouer Adeligen geſchloſ⸗ ſen hatten. Es verſteht ſich von ſelbſt, daß dieſe wuͤr⸗ digen Edelleute verheirathet waren, und junge und huͤb⸗ ſche Frauen hatten.

Es geſchah demnach auch nicht zu ſeiner perſoͤn⸗ lichen Beluſtigung, wie es diejenigen glauben koͤnnten, welche die Selbſtſucht des Herzogs von Anjou kennen, daß er ſo ſchoͤne Cavalcaden in der Stadt machte. Nein. Dieſe Spazierritte waren dem Vergnuͤgen der Pariſer Edelleute, die zu ihm gekommen waren, den Anjouer Adeligen, und vor Allem den Anjouer Damen gewidmet..

Gott zuvoͤrderſt mußte ſich daruͤber freuen, da die Sache der Ligue die Sache Gottes war.