Teil eines Werkes 
4. Bd. (1846)
Entstehung
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— Herr Graf, ſagte ſie mit ſchuͤchterner Stimme, jede Ausrede waͤre unſerer unwuͤrdig: wenn Ihr mich ſo eben in der Kirche der heiligen Maria von Egypten ge⸗ funden habt, ſo iſt es nicht der Zufall, der Euch dort⸗ hin gefuͤhrt hat.. 1

— Nein, gnaͤdige Frau, ſagte Buſſy, le Haudoin iſt es, der mich auszugehn zwang, ohne mir zu ſagen, zu welchem Zwecke, und ich ſchwoͤre Euch, daß ich nicht wußte..

— Ihr irrt Euch uͤber den Sinn meiner Worte, mein Herr, ſagte Diana traurig. Ja, ich weiß es wohl, daß Herr Remy Euch nach der Kirche gefuͤhrt hat, und das vielleicht mit Gewalt. 1

— Guaͤdige Frau, ſagte Buſſy, es geſchah nicht mit Gewalt... Ich wußte nicht, wen ich dort ſehen wuͤrde.

— Das iſt ein hartes Wort, Herr Graf, murmelte Diana, indem ſie den Kopf ſchuͤttelte und ihren feuchten Blick zu Buſſy erhob. Habt Ihr die Abſicht mir zu verſtehen zu geben, daß Ihr, wenn Ihr Remys Ge⸗ heimniß gekannt, ihn nicht begleitet haͤttet?

— O, gnaͤdige Frau..

— Das iſt natuͤrlich, das iſt gerecht, mein Herr, Ihr habt mir einen ausgezeichneten Dienſt erwieſen, und ich habe Euch noch nicht einmal fuͤr Eure Artigkeit gedankt. Verzeihet mir, und genehmigt meinen innig⸗ ſten Dank.

— Gnaͤdige Frau..

Buſſy unterbrach ſich; er war ſo ſehr beſtuͤrzt,

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