Teil eines Werkes 
4. Bd. (1846)
Entstehung
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Huͤlfe nimmt, ſo ging der Herzog ſein Schwerdt zu ho⸗ len, welches Buſſy von Amboiſe war.—

Die Furcht mußte den Herzog ſehr heftig anſpor⸗ nen, daß er ſich zu dieſem Schritte entſchloß. Seit ſei⸗ nem Betruge in Bezug auf Herrn von Monſoreau ſchmollte Buſſy, und Franz geſtand ſich ſelbſt ein, daß er an Buſſy's Stelle, und vorausgeſetzt, daß, indem er ſeine Stelle einnahm, er zu gleicher Zeit ſeinen Muth angenommen haͤtte, er dem Prinzen, der ihn auf eine ſo grauſame Weiſe verrathen, mehr als Aerger gezeigt

haͤtte.

Uebrigens fuͤhlte Buſſy, gleich allen auserleſenen Gemuͤthern, den Schmerz weit heftiger, als das Ver⸗ gnuͤgen: es iſt ſelten, daß ein in der Gefahr unerſchrok⸗ kener, dem Schwerdte und dem Feuer gegenuͤber kalter und ruhiger Mann, nicht weit leichter, als ein Feiger den Erſchuͤtterungen einer Widerwaͤrtigkeit unterliegt. Diejenigen, welche die Frauen am leichteſten zum Wei⸗ nen bringen, ſind die Maͤnner, welche ſich den Maͤnnern

am furchtbarſten machen.

Buſſy ſchlief ſo zu ſagen in ſeinem Schmerze: er hatte Diana als Graͤfin von Monſoreau anerkannt, am Hofe empfangen, und von der Koͤnigin Louiſe zu dem Range ihrer Hofdamen zugelaſſen geſehn; er hatte Tau⸗ ſend lneugierige Blicke dieſe Schoͤnheit ohne Nebenbuh⸗ lerin verſchlingen ſehen, die er ſo zu ſagen entdeckt und 5 aus der Gruft gezogen hatte, in welcher ſie begraben war. Er hatte waͤhrend eines ganzen Abends ſeine gluͤ⸗