Teil eines Werkes 
4. Bd. (1846)
Entstehung
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Aber von Alle dem ſah Chicot nur drei Sachen, naͤmlich daß ſie jung, bleich und blond waͤre.

Die beiden Maͤnner traten an die Kutſche, und be⸗ fanden ſich natuͤrlicher Weiſe zwiſchen ihr und die Bank geſtellt, unter welche Chicot gekrochen war.

Der Groͤßere von Beiden nahm die weiße Hand, welche die Dame ihm durch bie Oeffnung der Kutſche entgegenſtreckte, in ſeine beiden Haͤnde, und den Fuß auf den Wagentritt ſetzend und die beiden Arme auf den Schlag ſtuͤtzend, fragte er die Dame:

— Nun, meine Liebe, mein Herzchen, mein Engel, wie befinden wir uns?

Die Dame antwortete, indem ſie mit einem trauri⸗ gen Laͤcheln den Kopf ſchuͤttelte und ihr Riechflaͤſchchen zeigte.

— Wieder Schwaͤchen, Ventre⸗ſaint⸗gris! Was ich Euch boͤs daruͤber ſein wuͤrde, ſo krank zu ſein, mein theures Liebchen, wenn ich mir nicht Eure ſuͤße Krank⸗ heit vorzuwerfen haͤtte.

— Und warum der Teufel nehmt Ihr auch Madame mit nach Paris? ſagte der andere Mann ziemlich barſch; es iſt bei meiner Treue ein Fluch, daß Ihr immer ſo irgend einen Unterrock an Euer Wamms genaͤht haben muͤßt.

— Ei, lieber Agrippa, ſagte derjenige der beiden Maͤnner, der zuerſt geſprochen hatte, und welcher der Gatte oder der Geliebte der Dame zu ſein ſchien, es iſt

ein ſo großer Schmerz, ſich von dem zu trennen, was man liebt! 89