Teil eines Werkes 
4. Bd. (1846)
Entstehung
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ten bot, und dieſe Tauſend auf einem einzigen Punkte verſammelten Verſchiedenheiten ein hoͤchſt intereſſantes Ganze bildeten.

Dieſen Anblick nun aber bot Paris um acht Uhr Abends an dem Tage, an welchem Herr von Guiſe nach ſeinem Beſuche bei dem Koͤnige und ſeiner Unterredung mit dem Herzoge von Anjou den Einfall hatte, die Li⸗ gue von den Bürgern der guten Hauptſtadt des Koͤnig⸗ reiches unterzeichnen zu laſſen.

Eine Menge Buͤrger, mit ihren ſchoͤnſten Kleidern, wie fuͤr ein Feſt angethan, oder mit ihren ſchoͤnſten Rü⸗ ſtungen, wie fuͤr eine Heerſchau oder für einen Kampf bedeckt, gingen nach den Kirchen: die Haltung aller die⸗ ſer durch ein und daſſelbe Gefuͤhl bewegter, und nach ein und demſelben Ziele ſtrebender Maͤnner war zu glei cher Zeit froͤhlich und drohend, beſonders wenn ſie vor einem Schweizer⸗ oder Chevauxlegers⸗Poſten voruͤberka⸗ men. Dieſe Haltung, und beſonders das Geſchrei, die Verhoͤhnungen und die ſie begleitenden Prahlereien wuͤr⸗ den Herrn von Mervillier beunruhigt haben, wenn die⸗ ſer Magiſtrat nicht ſeine guten Pariſer gekannt haͤtte, die ſpoͤttiſch und neckend, aber unfaͤhig ſind, zuerſt Leids zuzufuͤgen, es ſei denn, daß ein boshafter Freund ſie dazu antriebe, oder ein unvorſichtiger Freund ſie heraus⸗ fordere.

Was den Laͤrm, welchen dieſe Menge machte, und vor Allem die Mannigfaltigkeit des Anblickes, den ſie bot, noch vermehrte, war, daß viele Frauen im Gu⸗ ten oder mit 4 Gewant ihren Gatten gefolgt waren, in⸗