— 37—
— Ihr irrt Euch, mein Herr, ich kenne Euch nicht.
— Aber ich kenne Euch, habe ich zu ihr geſagt, denn ſeit drei Tagen lebe und beſtehe ich nicht, ich bete Euch in dem Grade an, daß ich nicht mehr Straße Beau⸗ treillis, ſondern Straße Saint⸗Antoine, an der Ecke der Straße Saint⸗Katharine wohne, und die Wohnung nur gewechſelt habe, um Euch ein⸗ und aus gehn zu ſe⸗ hen; wenn Ihr meiner wieder beduͤrft, um ſchoͤne Edel⸗ leute zu verbinden, ſo muͤßt Ihr mich alſo nicht in mei⸗ ner alten Wohnung, ſondern in meiner neuen auf⸗ ſuchen..
— Still! hat ſie geſagt.
— Ah! Ihr ſeht wohl! habe ich geantwortet.
— und auf dieſe Weiſe hat ſich unſere Bekanntſchaft gemacht oder vielmehr wieder angeknuͤpft.
— So daß Du jetzt!...
— Ich ſo gluͤcklich bin, als ein Liebhaber es ſein kann;... mit Gertruden, wohl verſtanden, Alles iſt beziehungsweiſe; aber ich bin mehr als gluͤcklich, ich bin auf dem Gipfel der Gluͤckſeligkeit, da ich dazu ge⸗ langt bin, wozu ich in Eurem Intereſſe gelangen wollte.
— Aber ſie wird vielleicht vermuthen?
— Nichts; ich habe nicht einmal mit ihr von Euch geſprochen. Kennt etwa der arme Remy⸗le⸗Haudouin vornehme Edelleute wie der Herr von Buſſy? Nein, ich habe ſie nur auf eine gleichguͤltige Weiſe gefragt: Und geht es Eurem jungen Herrn beſſer?
— Welchem jungen Herrn? 8


