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„Dritte Bertaudieère,“ ſagte Billot.
„Dorthin, mein Herr,“ erwiederte der Gefangen⸗ wärter,„doch ich habe die Schlüſſel nicht.“
„Wo ſind ſie denn?“
„Man hat mir ſie genommen.“
„Bürger, leihe mir Deine Art,“ ſprach Billot zu einem Vorſtädter.
„Ich gebe ſie Dir,“ antwortete dieſer,„ich brauche ſie nicht mehr, da die Baſtille genommen iſt.“
Billot ergriff die Axt und eilte, von dem Gefangen⸗ wärter geführt, eine Treppe hinauf.
Der Gefangenwärter blieb vor einer Thüre ſtehen.
„Dritte Bertaudière?“ fragte er.
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„Ja.
„Das iſt hier.“
„Der Gefangene, der in dieſem Zimmer einge⸗ ſchloſſen iſt, heißt Doctor Gilbert?“
„Ich weiß es nicht.“
„Seit fünf bis ſechs Tagen erſt angekommen.“
„Ich weiß es nicht.“
„Nun,“ ſagte Billot,„ich werde es erfahren.“
Und er griff die Thüre mit gewaltigen Art⸗ ſtreichen an. 1
Sie war von Eichenholz; doch unter den Streichen des kräftigen Pächters zerſprang das Holz in Splitter.
Nach einigen Sekunden konnte der Blick in die Zelle dringen.
Billot hielt ſein Auge an die Oeffnung. Durch die Oeffnung tauchte ſein Blick in das Gefängniß.
In der Linie des Lichtſtrahls, der in den Kerker durch das vergitterte Fenſter des Thurms eindrang, ſtand, ein wenig zurückgebogen, in der Hand ein aus ſeinem Bett geriſſenes Querholz haltend, ein Mann in ver⸗ theidigender Stellung.
Dieſer Mann hielt ſich offenbar bereit, den Erſten, der eintreten würde, niederzuſchlagen.


