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windlichkeit. Das Volk hatte ohne Zweifel gehofft, in dieſer Zeit der Einräumungen, die man ihm machte, ehe auch dieſe ohne Blutvergießen in Erfüllung ehen.
3 Das Volk täuſchte ſich. Der auf daſſelbe abge⸗ feuerte Kanonenſchuß gab ihm das Maß von dem Ti⸗ tanenwerk, das es unternommen hatte.
Ein wohl gerichtetes Musketenfeuer, von der Platt⸗ form der Baſtille herab, folgte ihm unmittelbar.
Dann entſtand ein neues Stillſchweigen, unterbro⸗ chen durch einige Schreie, durch einiges Stöhnen, durch einige da und dort ausgeſtoßene Klagen.
Da konnte man ein gewaltiges Beben in dieſer Menge ſehen: das Volk hob ſeine Todten und ſeine Verwundeten auf.
Doch das Volk dachte an keine Flucht, oder wenn es daran dachte, ſchämte es ſich, indem es ſich zählte.
In der That, die Boulevards, die Rue Saint⸗ Antoine, der Faubourg Saint⸗Antoine waren nur ein weites Menſchenmeer; jede Welle hatte einen Kopf, jeder Kopf zwei flammende Augen, einen drohenden Mund.
In einem Augenblick waren alle Fenſter des Quar⸗ tiers mit Plänklern beſetzt, ſelbſt diejenigen, welche ſich außer dem Bereiche befanden.
Erſchien auf den Terraſſen oder in den Schieß⸗ ſcharten ein Invallde oder ein kleiner Schweizer, ſo wurden hundert Gewehre auf ihn angelegt, und der Hagel der Kugeln ſtieß die Ecken des Steins ab, hin⸗ ter dem ſich der Soldat ſchirmte.
Doch man wird bald müde, auf unempfindliche Mauern zu ſchießen. Nach Fleiſch zielten die Schüſſe, Blut wollte man unter dem Blei hervorſpringen ſehen, und nicht Staub.
Jeder gab ſeinen Rath mitten unter der Menge und dem Geſchrei.
Man bildete einen Kreis um den Redner, und
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