anſtrengen, zu ſtrotzen, um den Blicken zu gefallen und
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geworden, wenn er, den Degen gegen dieſen Mann in der Hand, ihn hätte Monſeigneur nennen hören? Und welches Gewicht nahm nicht ſein Fehler an, indem es von einer ſo großen Höhe herabfiel?
Dies waren die Gedanken, welche Charny während der ganzen Nacht und der erſten Hälfte des folgenden Tages in Anſpruch nahmen. Sobald die Mittagſtunde geſchlagen hatte, war der vorhergehende Tag nichts mehr für ihn. Es blieb nur noch die ſieberhafte, ver⸗ zehrende Erwartung der kommenden Nacht, während welcher vielleicht andere Offenbarungen erſcheinen würden.
Mit welcher Bangigkeit ſtellte ſich der arme Charny an das Fenſter, das, der einzige Aufenthalt, der un⸗ überſchreitbare Rahmen ſeines Lebens geworden war. Betrachtete man ihn unter den Weinranken, hinter den im Laden angebrachten Löchern, denn er befürchtete, ſehen zu laſſen, daß dieſes Haus bewohnt war, betrach⸗
häuſern die fromme Sorge der Familien zuwirft?. Es kam der Abend und brachte unſerem glühenden Späher die düſteren Wünſche und die tollen Gedanken.
Die gewöhnlichen Geräuſche ſchienen ihm neue Bedeutungm zu haben. Er erblickte in der Ferne die Königin, velche mit einigen Fackeln, die man ihr vorantrug, über die Freitreppe ſchritt. Die Haltung der Königin kam ihm nachdenkend, unſicher, ganz bewegt von der Alfregung der Nacht vor.
Allmälg erloſchen alle Lichter vom Dienſte. Der Park füllte ſich mit Stillſchweigen und Kühle. Sollte man nicht lauben, die Baͤume, welche ſich bei Tage die Vorübergehenden zu liebkoſen, arbeiten in der Nacht, wenn Niemand ſie ſieht und Niemand ſie berührt,


