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den zwei Damen geſehen, als ſie ebenfalls einen Schrei ausſtieß.
„Was gibt es?“ fragte dieſe.
Jeanne riß raſch die Maske ab und fragte:
„Erkennen Sie mich?“
Die Dame machte eine Bewegung, beywältigte ſie aber beinahe in demſelben Angenblick wieder.
„Nein,“ antwortete ſie mit einer gewiſſen Befan⸗ genheit.
„Wohl, ich erkenne Sie, und will Ihnen einen Beweis hievon geben.“
Bei dieſer Anrufung preßten ſich die Damen ängſtlich an einander an.
Jeanne zog aus ihrer Taſche die Büchſe und ſagte:
„Sie haben das bei mir liegen laſſen.“
„Aber wenn dem ſo wäre,“ fragte die Aeltere, „warum ſind Sie ſo bewegt?“
„Ich bin erſchrocken über die Gefahr, die Eure Majeſtät hier läuft.“ 3
„Erklären Sie ſich.“
„Oh! nicht eher, als bis Sie dieſe Maske vorge⸗ nommen haben.“ 3
Und ſie reichte ihre Maske der Königin, doch dieſe zögerte, da ſie ſich unter ihrer Haube hinlänglich ver⸗ borgen glaubte.
„Ich bitte, es iſt kein Augenblick zu verlieren,“ fuhr Jeanne fort.
„Thun Sie es, thun Sie es, Madame,“ ſagte leiſe die zweite Frau zur Königin.
Die Königin ſetzte maſchinenmäßig die Larve auf ihr Geſicht. 8
„Und nun kommen Sie,“ ſprach Jeanne.
Ünd ſie zog die zwei Frauen ſo raſch fort, daß ſie erſt bei der Hausthüre, wo ſie ſich in einigen Sekunden befanden, anhielten.
„Aber was iſt es denn?“ fragte die Königin athmend.
„Eure Majeſtät iſt von Niemand deſchen worden?“
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