Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Zweite Abteilung], Das Halsband der Königin : 1.-4. Bändchen (1849) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Herrn von Favras ſein, der beim Herrn Grafen von Provence iſt, und dort ohne Zweifel über das Stück von Herrn Baron von Beaumarchais ſpricht.

Von Figaro's Hochzeit?

Ja, Monſeigneur.

Wiſſen Sie, daß Sie ganz gelehrt ſind?

In meinen verlorenen Augenblicken leſe ich, Monſeigneur.

Wir haben Herrn von Condorcet, der in ſeiner Eigenſchaft als Geometer wohl ſeine Ehre in die Pünkt⸗ lichkeit ſetzen könnte.

Ja, aber er wird ſich in eine Rechnung vertiefen, und wenn er weggeht, wird er um eine halbe Stunde im Verzug ſein. Was den Grafen von Caglioſtro betrifft, ſo kennt dieſer Herr, da er ein Fremder iſt, und erſt ſeit Kurzem in Paris wohnt, wahrſcheinlich das Leben in Verſailles noch nicht vollkommen und

wird auf ſich warten laſſen.

Ah! Sie haben, abgeſehen von Taverney, alle meine Gäſte genannt, und zwar in einer Ordnung des Aufzählens, welche ſeiner und meines armen Rofé würdig wäre.

3 Der Haushofmeiſter verbeugte ſich und erwiederte ann:

Ich habe von Herrn von Taverney nicht geſpro⸗ chen, weil dieſer ein alter Freund iſt und ſich nach den Gebräuchen richten wird. Monſeigneur, ich glaube wohl, dieß ſind die acht Couverts von heute Abend.

Vollſtändig. Wo laſſen Sie uns einſteigen?

Im großen Speiſeſaal, Monſeigneur.

Wir werden dort erfrieren.

Es iſt ſeit drei Stunden eingeheizt, und ich habe die Atmoſphäre auf achtzehn Grade geregelt. 3

Sehr gut! Doch es ſchlägt halb. zder ſee Marſchall warf einen Blick auf ſeine Pen⸗

eluhr. Es iſt halb fünf Uhr, mein Herr.