Teil eines Werkes 
Die schwarze Tulpe / von Alexander Dumas ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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dieſe nur um das dem Volk, deſſen inſtinktartigem Stolz es ſchmeichelt, ſtets anziehende Schauſpiel, den im Qaauie liegen zu ſehen, welcher lange aufrecht geſtan⸗ en iſt. War nicht Cornelius de Witt, dieſer Mann ohne Furcht, wie man ſagte, geſchwächt durch die Folter? Sollte man ihn nicht bleich, blutig, verſchämt ſehen 2 War es nicht ein ſchöner Triumph für dieſen Bürger⸗ ſtand, der noch viel neidiſcher, als das Volk, ein Triumph, an dem jeder gute Bürger vom Haag Theil nehmen durfte?.. Und dann, ſagten ſich die orangiſtiſchen Agitatoren, die ſich geſchickt mit der ganzen Menge vermiſcht hatten, welche ſie als ein zugleich ſchneidendes und quetſchendes Werkzeug zu handhaben gedachten, ſollte ſich nicht viel⸗ leicht vom Buitenhof bis an's Stadtthor eine Gelegen⸗ heit finden, ein wenig Koth, ein paar Steine ſogar auf dieſen Cornelius de Witt zu werfen, der nicht nur die Stadhouderſchaft dem Prinzen von Oranien bloß vi coackus gegeben, ſondern der ihn auch wollte ermorden laſſen? Abgeſehen davon, fügten die unbändigen Feinde Frankreichs bei, daß man, wenn man im Haag wohl thäte, Cornelius de Witt nicht in die Verbannung abgehen ließe, der alle ſeine Intriguen mit Frankreich anſpinnen und von dem Golde des Marquis von Louvois mit ſeinem ſchurkiſchen Bruder Johann leben werde. In einer ſolchen Stimmung laufen, wie man wohl

fühlt, die Zuſchauer mehr, als ſie gehen; darum liefen die Einwohner vom Haag ſo geſchwind nach dem Buitenhof.

Unter denjenigen, welche ſich am meiſten ſpudeten, lief, die Wuth im Herzen und ohne Plan im Kopf, der wackere Tyckelaer, den die Orangiſten wie einen Helden der Redlichkeit, der nationalen Ehre und der chriſtlichen Nächſtenliebe umherführten.. Dieſer brave Schurke erzählte, ſie mit allen Blu⸗ men ſeines Geiſtes und allen Mitteln ſeiner Einbil⸗