Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 11.-14. Bändchen (1845) Vingt ans après
Entstehung
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kein anderes Vermögen, als das meinige; das arme Kind! ich muß darüber wachen, denn ich bin gewiſſer⸗ maßen nur der Namensleiher.

Und was wollt Ihr aus Raoul machen?

Ich überlaſſe ihn Euch, mein Freund. Man wird in Flandern Krieg führen; Ihr nehmt ihn mit; denn ich befürchte, der Aufenthalt in Blois iſt ſeinem jungen Kopfe gefährlich. Behaltet ihn bei Euch und lehrt ihn brav und rechtſchaffen ſein, wie Ihr es ſeid.

Und ich werde Euch alſo nicht mehr haben, Athos? Aber ich habe wenigſtens ihn, dieſen theuren blonden Kopf, und obgleich es nur ein Kind iſt, ſo werde ich doch, da Euere ganze Seele ſich in ihm wiederbelebt, theurer Athos, ſtets glauben, Ihr ſeiet, mich begleitend, mich unterſtützend, bei mir.

Die vier Freunde umarmten ſich Thränen in den ugen.

Dann trennten ſie ſich, ohne zu wiffen, ob ſie ſich je wieder ſehen würden. D'Artagnan kehrte in die Rue Tiquetonne mit Porthos zurück. Dieſer war beſtändig in Gedanken verſunken und ſuchte, wer der Mann wäre, den er erſchlagen hatte. Als man vor den Gaſthof zur Reh⸗ ziege gelangte, fand man die Eauipage des Barons bereit und Mousqueton im Sattel.

Hort, d'Artagnan, ſagte Porthos,verlaßt den Dienſt und kommt mit mir nach Pierrefonds, nach Bracieur oder in das Vallon. Wir werden von unſern Gefährten ſprechend mit einander alt werden.

Nein, ſagte d'Artagnan;den Teufel, der Feld⸗ zug eröffnet ſich, und ich will dabei ſein. Ich hoffe wohl etwas dabei zu gewinnen.

Und was hofft Ihr denn zu werden? Marſchall von Frankreich, bei Gott! Ah, ah! rief Porthos und ſchaute d'Artagnan

an, in deſſen Gasconnaden er ſich nie hatte ganz finden können..