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Umſtänden vielleicht die Rettung. D'Artagnan über⸗ nahm dieſes äußerſt ſchwierige Geſchäft.
Nicht minder weſentlich war es, Karl Stuart da⸗ von in Kenntniß zu ſetzen, daß man ihn zu retten ver⸗ ſuchen wollte, damit er ſo viel als möglich ſeine Ver⸗ theidiger unterſtützen oder wenigſtens nichts beginnen würde, was ihren Bemühungen entgegenarbeiten könnte. Aramis übernahm dieſen gefährlichen Auftrag. Karl Stuart hatte gebeten, dem Biſchof Juxon die Erlaub⸗ niß zu geben, ihn in ſeinem Gefängniſſe in Whitehall zu beſuchen. Mordaunt war an demſelben Abend bei dem Biſchof erſchienen, um ihm das von dem König ausgedrückte religiöſe Verlangen, ſo wie die Erlaubniß von Cromwell zu eröffnen. Aramis beſchloß, es bei dem Biſchof durch Schrecken oder Ueberredung dahin zu bringen, daß er ihn an ſeiner Stelle und mit ſeinen prieſterlichen Inſignien angethan in den Palaſt von Whitehall dringen ließe. Athos übernahm es, für den Fall des Mißlingens oder für den des Gelingens
die Mittel, England zu verlaſſen, in Bereitſchaft zu
halten.
Der Palaſt von Whitehall wurde durch drei Regimenter, und beſonders durch die beſtändige Unruhe von Cromwell bewacht, welcher kam und ging und jeden Augenblick ſeine Generale und Agenten ſchickte.
Allein in ſeinem durch den Schein von zwei Kerzen beleuchteten Zimmer ſchaute der zum Tode verurtheilte Monarch traurig den Lurus ſeiner vergan⸗ genen Größe an, wie man in ſeiner letzten Stunde das Bild des Lebens glänzender und ſüßer ſieht, als je.
„Parry hatte ſeinen Herrn nicht verlaſſen und ſeit ſeiner Verurtheilung nicht zu weinen aufgehört.
Mit dem Ellenbogen auf einen Tiſch geſtützt, ſchaute Karl Stuart ein Medaillon an, auf welchem neben einander die Porträts ſeiner Gemahlin und ſei⸗ ner Tochter waren. Er erwartete zuerſt Juxon und
nach Juxon das Märtyrthum.


