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geweſen, Du haſt einen wehrloſen Mann beſchimpft, Du haſt das Geſicht Deines Königs befleckt, Du mußt ſterben!...“
Bleich wie ein Geſpenſt und von d'Artagnan am Fauſtgelenke gehalten, überſetzte Athos dieſe ſeltſamen Worte dem Menſchen, der, als er die finſteren Vorbe⸗ reitungen und das furchtbare Auge von d'Artagnan gewahrte, ſich zur Wehr ſetzen wollfe. Aramis fuhr bei dieſer Bewegung mit der Hand an ſein Schwert.
„Nein, kein Eiſen, kein Eiſen!“ ſagte d'Artagnan, „das Eiſen iſt für Edelleute.“ Und den Fleiſcherknecht bei der Gurgel packend, rief er:„Porthos, ſchmettert dieſen Elenden mit einem Fauſtſchlage nieder.“ ⸗
. Porthos hob ſeinen furchtbaren Arm, ließ ihn
wie den Stiel einer Schleuder durch die Luft pfeifen, und die gewichtige Maſſe fiel mit einem dumpfen Ge⸗ räuſch auf den Schädel des Feigen, den ſie zerſchmet⸗ terte.
Der Menſch ſtürzte nieder wie der Ochs unter dem Hammer.
Seine Gefährten wollten ſchreien, wollten fliehen, aber die Sprache fehlte ihrem Munde und ihre zittern⸗ den Beine brachen unter ihnen. 1
„Sagt ihnen noch Folgendes, Athos,“ ſprach d'Ar⸗ tagnan,„ſo werden alle diejenigen ſterben, welche ver⸗ geſſen, daß ein gefeſſelter Menſch ein heiliges Haupt, daß ein gefangener König doppelt der Stellvertreter Gottes iſt.“
Athos wiederholte die Worte von d'Artagnan.
Stumm, mit geſträubten Haaren, ſchauten die zwei Menſchen den Leichnam ihres Gefährten an, welcher in Wellen ſchwarzen Blutes ſchwamm; dann zugleich die Stimme und ihre Kräfte wieder erlangend, rangen ſie die Hände, ſchrieen und entflohen.
„Es iſt Necht geſchehen,“ ſprach Athos, ſich die Stirne abtrocknend.


