Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 11.-14. Bändchen (1845) Vingt ans après
Entstehung
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Dieſe Stimme war die von Athos, welcher außer ſich, hoch aufgerichtet, den Arm ausgeſtreckt, dem öffent⸗ lichen Ankläger ſo entgegentrat.

König, Richter, Zuſchauer, alle Welt wandte bei dieſer Anrede die Augen nach der Tribüne, auf der ſich die vier Freunde befanden.

Mordaunt machte es wie die Uebrigen und erkannte den Edelmann, um den ſich die drei andern Franzoſen bleich und drohend erhoben hatten. Seine Augen flammten vor Freude. Er hatte diejenigen wiederge⸗ funden, deren Aufſuchung und Tod er ſein Leben weihte. Eine wüthende Bewegung ſammelte raſch um ihn her zwanzig von ſeinen Musketieren, und mit dem Finger auf die Tribüne deutend, wo ſeine Feinde waren, rief er:

Feuer! Feuer auf dieſe Tribüne!

Aber ſchnell wie der Gedanke faßte d'Artagnan Athos um den Leib, packte Porthos Aramis, und ſie ſprangen von den Stufen hinab, ſtürzten in die Cor⸗ ridore, eilten über die Treppen und verloren ſich in der Menge, während im Innern des Saales die an⸗ geſchlagenen Musketen dreitauſend Zuſchauer bedroh⸗ ten, deren Angſtgeſchrei, deren von Schrecken erfüllter Ruf um Hülfe den bereits zu einem Blutbade gegebe⸗ nen Antrieb wieder in Feſſeln hielten.

Karl hatte die vier Franzoſen ebenfalls erkannt. Er legte eine Hand auf ſein Herz, um die Schläge zurückzudrängen, die andere auf ſeine Augen, um ſeine treuen Freunde nicht erwürgen zu ſehen.

Bleich und zitternd vor Wuth ſtürzte Mordaunt, den bloßen Degen in der Fauſt, mit zehn Hellebardie⸗ ren aus dem Saale, durchwühlte fragend und keuchend die Menge, und kehrte ſodann zurück, ohne etwas

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CEs herrſchte eine unbeſchreibliche Bewegung. Mehr als eine halbe Stunde verging, ohne daß irgend Je⸗ mand ſich hörbar machen konnte. Die Richter glaubten,