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„Der König iſt in der That ſchön,“ ſagte Porthos, „und ſeht, wie ſorgfältig hat er ſich, obgleich ein Ge⸗ fangener, gekleidet. Die Feder auf ſeinem Hute iſt wenigſtens fünfzig Piſtolen werth; ſchaut ſie doch an, Aramis.“
Als der Aufruf beendigt war, gab der Präſident Befehl, zur Verleſung der Anklageakte überzugehen.
Athos erbleichte: er ſah ſich abermals in ſeiner Erwartung getäuſcht. Obgleich die Zahl der Richter unzulänglich war, ſollte der Prozeß dennoch inſtruirt werden; der König war alſo zum Voraus verurtheilt.
„Ich habe es Euch geſagt, Alhos,“ ſprach d'Ar⸗ tagnan, die Achſeln zuckend;„aber Ihr zweifelt immer. Nun faßt Euren Muth in beide Hände und hört, ohne Euer Blut zu ſehr in Aufwallung gerathen zu laſſen, die kleinen Abſcheulichkeiten, welche jener Herr im ſchwarzen Gewande von ſeinem König mit Fug und Recht ſagen wird.“
Es hatten in der That nie eine rohere Anklage, gemeinere Beleidigungen, eine blutigere Verfolgung die Majeſtät gebrandmarkt. Bis dahin hatte man ſich be⸗
wenn der Haß zu jehr überſtrömte, wenn ſich der An⸗ kläger zum Voraus zum Henker machte. Es war im Ganzen ein furchtbares Werk, worin der König alle ſeine Unklugheiten in heimtückiſche Streiche verwandelt, alle ſeine Irrthümer in Verbrechen umgeſtaltet ſah.
D'Artagnan, welcher dieſen Strom von Be⸗ leidigungen mit der ganzen Verachtung, die ſie ver⸗ dienten, vorübergehen ließ, verweilte jedoch mit ſeinem ſcharfen Geiſte bei mehreren Beſchuldigungen des Anklägers.
„Es iſt wahr,“ ſagte er,„wenn man wegen der


