Ohne ein Wort zu erwiedern, drückte Karl ſeinen Hut tiefer in ſeinen Kopf, den er auf eine andere Seite wandte; als ſich der Gerichtsdiener entfernt hatte, ſetzte er ſich nieder und ſchlug mit dem Rohre, das er in der Hand hielt, an den Stiefel.
Parry, der ihn begleitete, ſtand hinter ihm.
Statt dieſe ganze Ceremonie zu betrachten, be⸗ trachtete d'Artagnan ſeinen Freund Athos, auf deſſen Antlitz ſich alle Gemüthsbewegungen ausprägten, welche der König durch Selbſtbeherrſchung von dem ſeinigen zu verbannen vermochte. Dieſe Aufregung von Athos, dem kalten, ruhigen Menſchen, erſchreckte ihn.
„Ich hoffe,“ ſagte er zu ihm, ſich an ſein Ohr neigend,„Ihr werdet ein Beiſpiel an Seiner Majeſtät nehmen und Euch nicht alberner Weiſe in dieſem Käfig umbringen laſſen.“
„Seid unbeſorgt,“ erwiederte Athos.
„Ah! ahl“ fuhr d'Artagnan fort, es ſcheint, man befürchtet irgend Etwas, denn ſeht, die Poſten verdop⸗ peln ſich. Wir hatten nur Partiſanen, jetzt ſind Mus⸗
keten da; es gibt nun Waffen für alle Welt hier; die Partiſanen ſind für die Zuhörer im Parquet beſtimmt,
die Musketen betreffen uns.“ „Dreißig, vierzig, fünfzig, ſiebenzig Mann,“ ſagte Porthos, die Ankommenden zählend. „Eil“ verſetzte Aramis,„Ihr vergeßt den Offizier,
Porthos; es lohnt ſich jedoch, wie es mir ſcheint, wohl 4
der Mühe, ihn mitzuzählen.“ „Hol hol“ ſprach d'Artagnan und wurde bleich
vor Zorn, denn er erkannte Mordaunt, der mit ent⸗
blößtem Degen die Musketiere hinter den König, das heißt den Tribünen gegenüber, führte.
„Sollte er uns erkannt haben,“ fuhr d'Artagnan fort; in dieſem Falle würde ich ganz artig meinen
Rückzug nehmen. Ich habe durchaus nicht Luſt, mir irgend eine Todesart vorſchreiben zu laſſen, und wünſche
ſehr, nach meinem Gefallen zu ſterben. Es iſt aber
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