Stunden unter die Menge gemiſcht, als ein gewaltiges Geſchrei und eine große Bewegung die Ankunft des Königs verkündigten. Man hatte ihm einen Wagen entgegengeſchickt, und der rieſige Porthos, welcher alle
öpfe um einen Kopf überragte, kündigte von ferne an, er ſehe die königliche Carroſſe kommen; d'Artagnan erhob ſich auf den Fußſpitzen, während Athos und Ara⸗ mis horchten, um die öffentliche Stimmung zu erforſchen. Man erblickte Harriſon an einem Kutſchenſchlage und Mordaunt an dem andern.
Das Volk, deſſen Eindrücke Athos und Aramis ſtu⸗ dirten, ergoß ſich in tauſenderlei Verwünſchungen ge⸗ gen den König.
Athos kehrte in Verzweiflung zurück.
„Mein Lieber,“ ſagte d'Artagnan zu ihm,„Euere Beharrlichkeit iſt vergeblich, ich ſchwöre Euch, die Lage der Dinge iſt ſehr ſchlimm. Ich meiner Seits halte nur Eueretwegen und aus einem gewiſſen Standes⸗ intereſſe als Musketier bei der Sache aus, denn ich finde, es wäre luſtig, allen dieſen Brüllern ihre Beute zu entreißen und ſie zu verhöhnen. Ich werde mir die Sache überlegen.“
Schon am andern Morgen hörte Athos an dem Fenſter ſtehend, das nach den volkreichſten Quartieren der City ging, die Bill des Parlaments ausrufen, welche den Erkönig Karl I., angeblich des Verraths und des Mißbrauchs der Gewalt ſchuldig, vor die
Schranken zog. 4
D'Artagnan war in ſeiner Nähe, Aramis betrach⸗ tete eine Karte, Porthos wurde von den letzten Lecker⸗ biſſen eines ſaftigen Frühſtücks in Anſpruch genommen.
„Das Parlament!“ rief Athos,„das Parlament kann unmöglich eine ſolche Bill erlaſſen haben.“
„Hört,“ ſprach d»Artagnan,„ich verſtehe wenig Engliſch, aber da das Engliſche nur ſchlecht ausge⸗ 3 ſprochenes Franzöſtſch iſt, ſo verſtehe ich doch Parliaments


