Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 11.-14. Bändchen (1845) Vingt ans après
Entstehung
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dieſer Vorſichtsmaßregeln können wir, glaube ich, ziem⸗ lich ruhig bleiben.

Ihr vergeßt eine Vorſicht, Aramis, und zwar eine wichtige.

Welche?

Wir müſſen die Kleider wechſeln.

Bah! ſprach Porthos,warum die Kleider wech⸗ ſeln? wir ſind ganz bequem in dieſen.

Um nicht erkannt zu werden, verſetzte d'Arta⸗ gnan.Unſere Kleider haben einen Schnitt und bei⸗ nahe eine gleichmäßige Farbe, wodurch ſich der Franch⸗ man beim erſten Blicke verräth. Es iſt mir aber nicht ſo viel an dem Schnitte meines Wammſes und an der Farbe meiner Beinkleider gelegen, daß ich ihnen zu Liebe mich der Gefahr ausſetzen ſollte, in Tyburn ge⸗ hängt zu werden oder eine Reiſe nach Indien zu machen. Ich will mir ein kaſtanienbraunes Kleid kaufen, denn ich habe geſehen, daß alle die Dummköpfe von Puri⸗ tanern dieſe Farbe wahnſinnig lieben.

Aber werdet Ihr Eueren Mann wiederfinden? ſagte Aramis.

Ohl gewiß, er wohnte Green⸗Hall⸗Street, Bed⸗ ford's Tavern; überdies gehe ich mit geſchloſſenen Au⸗ gen in die Cité.

Ich wollte, wir wären ſchon dort, verſetzte d'Artagnan,und meiner Meinung nach wäre es das Beſte, wenn wir London vor Tag erreichten, und ſoll⸗ ten wir auch unſere Pferde zu Tode reiten.

Vorwärts! rief Athos,denn wenn mich meine Berechnung nicht täuſcht, ſind wir höͤchſtens acht bis zehn Stunden davon entfernt.

Die Freunde gaben ihren Pferden die Sporen und kamen wirklich gegen fünf Uhr Morgens nach London. Bei dem Thore hielt man ſie an und Athos antwortete in vortrefflichem Engliſch, ſte wären von dem Oberſten Harriſon abgeſchickt, um ſeinen Collegen, Herrn Pridge, von der nahe bevorſtehenden Ankunft des Königs zu

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