Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 7.-10. Bändchen (1845) Vingt ans après
Entstehung
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Karl, den man durch die offene Thüre erblickte, lag ganz angekleidet auf ſeinem Bette; es war nur eine wollene Decke über ihn geworfen. Zu ſeinen Häupten ſaß Parry und las mit leiſer Stimme, doch kaut genug, daß es der König, der ihm mit geſchloſſe⸗ nen Augen zuhörte, vernahm, ein Kapitel aus einer katholiſchen Bibel.

Ein ſchlechtes Unſchlittlicht, das auf einem ſchwar⸗ zen Tiſche ſtand, beleuchtete das ergebene Antlitz des Königs und das unendlich weniger ruhige Geſicht ſei⸗ nes treuen Dieners.

Von Zeit zu Zeit unterbrach ſich der gute Parry, im Glauben, der König ſchliefe wirklich; dann öffnete dieſer die Augen und ſagte: 4

Fahre fort, mein guter Parry, ich höre.

Groslow ging bis auf die Schwelle des Zimmers, ſetzte abſichtlich den Hut auf, den er in der Hand ge⸗ halten hatte, um ſeine Gäſte zu empfangen, betrachtete einen Augenblick das einfache, rührende Bild eines alten Dieners, der ſeinem gefangenen König aus der Bibel vorlas, verſicherte ſich, daß jeder Mann auf dem ihm bezeichneten Poſten war, und ſchaute ſodann, ſich gegen d'Artagnan umwendend, mit triumphirender Miene den Pranzoſen an, als wollte er ein Lob über ſeine Taktik ernten..

Vortrefflich! ſagte der Gascogner,bei Gott! Ihr wäret ein ausgezeichneter General.

Glaubt Ihr etwa, verſetzte Groslow,der Stuart werde entweichen, ſo lange ich auf der Wache bin?

Nein, gewiß nicht, erwiederte d'Artagnan,wenn es ihm nicht Freunde vom Himmel regnet.

Das Geſicht von Groslow ſtrahlte.

Da Karl während dieſer Scene ſeine Augen be⸗ ſtändig geſchloſſen hielt, ſo konnte man nicht ſagen, ob er die Frechheit des puritaniſchen Käpitäns wahrge⸗ nommen hatte. Aber ſobald er den Klang der Stimme