Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 7.-10. Bändchen (1845) Vingt ans après
Entstehung
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Meiner Treue! rief Groslow, als er ſie erblickte, ich zählte nicht mehr auf Euch.

D'Artagnan näherte ſich ihm und erwiederte leiſe:

Herr du Vallon und ich zögerten wirklich einen Augenblick, ob wir kommen ſollten.

Warum? fragte Groslow.

D'Artagnan bezeichnete ihm mit dem Auge Athos und Aramis.

»Ahl ahl wegen der Geſinnung? daran iſt wenig gelegen, ſprach Groslow.Im Gegentheil, fügte er lachend bei,wenn ſie ihren Stuart ſehen wollen, ſo werden ſie ihn ſehen.

Bringen wir die Nacht in dem Zimmer des Kö⸗ nigs zu? fragte d'Artagnan.

Nein, aber in dem anſtoßenden Zimmer, und da die Thüre offen bleiben wird, ſo iſt es gerade, als ob wir in dem Zimmer ſelbſt wären. Ihr habt Euch mit Geld verſehen? Ich erkläre Euch, daß ich heute Abend ein Höllenſpiel zu ſpielen gedenke.

Hört Ihr? ſagte d'Artagnan und ließ das Gold in ſeinen Taſchen klingen.

Ah, gut! ſprach Groslow. Und er öffnete die

Thüre des Zimmers.Ich will Euch den Weg zeigen,

ſagte er und ging voraus.

D'Artagnan wandte ſich nach ſeinen Freunden um: Porthos war ſorglos, als ob es ſich um eine gewöhn⸗ liche Partie handelte; Athos war bleich, aber ent⸗ ſchloſſen; Aramis wiſchte mit ſeinem Sacktuche ſeine von einem leichten Schweiße befeuchtete Stirne ab.

Die acht Wachen waren auf ihren Poſten; vier

bpefanden ſich in dem Zimmer des Königs, zwei an der

Verbindungsthüre, zwei an der Thüre, durch welche die vier Freunde eintraten. Beim Anblicke der Schwer⸗ ter lächelte Athos: es war alſo keine Schlächterei mehr,

ſondern ein Kampf.

Von dieſem Augenblicke an ſchien ſeine ganze gute Laune wiederbelebt.