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zu finden, dies zu vermeiden, aber ich geſtehe, daß ich keines finden konnte.“
„Es handelt ſich nicht darum, mit der Lage der Dinge zu feilſchen,“ verſetzte Aramis;„wie gehen wir zu Werke?“
„Ich habe einen doppelten Plan entworfen,“ ſagte d'Artagnan. 3
„Laßt den erſten hören,“ verſetzte Aramis.
„Sind wir alle Vier vereinigt, ſo ſtoßt Ihr auf mein Signal, dieſes Signal iſt das Wort Endlich, jeder einen Dolch in das Herz des Soldaten, der ihm zunächſt ſteht, wir unſerer Seits thun dasſelbe. Dann find einmal vier Mann todt; die Partie wird alſo gleich, denn wir finden uns vier gegen fünf; dieſe Fünf ergeben ſich und wir knebeln ſie, oder ſie verthei⸗ digen ſich und man tödtet fie; ſollte zufällig unſer Be⸗ wirther ſeine Anſicht ändern und bei ſeiner Partie nur Porthos und mich zulaſſen, ſo muß man bei Gott zu den großen Mitteln greifen und doppelt ſchlagen, das wird ein wenig lang und ſtürmiſch werden; Ihr haltet Euch außen mit Dolchen und eilt auf den Lärmen herbei.“
„Aber, wenn man Euch ſelbſt ſchlüge?“ ſprach Athos.
„Unmöglich,“ erwiederte d'Artagnan;„dieſe Bier⸗ trinker find zu plump und ungeſchickt; übrigens ſchlagt Ihr an die Gurgel Porthos, das tödtet eben ſo ſchnell und hindert die Leute zu ſchreien.“
„Sehr gut,“ ſprach Porthos,„das wird eine hübſche kleine Würgerei geben.“
„Gräßlich! gräßlich!“ rief Athos.
„Bah! mein empfindſamer Herr,“ verſetzte d'Ar⸗ 5 tagnan,„Ihr habt wohl Anderes in einer Schlacht 3 gethan. Findet Ihr übrigens, mein Freund,“ fuhr er fort,„daß daß Leben des Königs nicht werth iſt, was 6 es koſten ſoll, ſo iſt nichts geſagt; und ich laſſe Herrn Groslow melden, ich wäre krank.“.
„Nein,“ ſprach Athos,„ich habe Unrecht, mein Freund, und Ihr habt Recht; vergebt mir.“.


