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thut,“ erwiederte Henriette.„Ein Freund beſitzt eine ſo gute Beredtſamkeit, daß Ihr mich beruhigt. Gebt mir alſo Eure Hand und gehen wir zu dem Miniſter.“
„Madame,“ ſprach der Lord ſich verbeugend,„dieſe Ehre macht mich ganz verwirrt.“
„Aber wenn er ſich weigerte,“ ſagte Henriette ſtille, ſtehend,„und wenn der König die Schlacht ver⸗ löre?“
„So würde Seine Majeſtät nach Holland fliehen, wo, wie ich vernommen habe, Seine Hoheit, der Prinz von Wales, verweilt.“
„Koͤnnte Seine Majeſtät für die Flucht auf viele ſo treue Diener zählen, wie Ihr ſeid?“
„Ach nein, Madame, aber es iſt für den Fall vor⸗ hergeſehen, und ich habe Verbündete in Frankreich.“
„Verbündete?“ ſprach die Königin den Kopf ſchüt⸗ telnd.
„Madame, wenn ich alte Freunde wiederfinde, die ich einſt gehabt habe, ſo ſtehe ich für Alles.“
„Vorwärts, Mylord,“ ſagte die Königin, mit dem peinigenden Zweifel von Leuten, welche lange Zeit un⸗ glücklich geweſen ſind;„gehen wir, und Gott erhöre Euch.“
Die Königin ſtieg in den Wagen und der Lord begleitete ſie zu Pferde, gefolgt von zwei Lackeien.
XIX. Der Brief von Cromwell.
In dem Augenblick, wo Madame Henriette die Carmeliter verließ, um ſich in das Palais⸗Royal zu begeben, ſtieg ein Reiter vor dem Thore dieſes könig⸗ lichen Wohngebäudes vom Pferde und kündigte den
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