Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 4.-6. Bändchen (1845) Vingt ans après
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In dem Augenblicke, wo dieſer Schluß von Porthos auf die mehr oder minder verdüſterten Stirnen vielleicht die Heiterkeit zurückgeführt hätte, vernahm man das Geräuſch von Tritten auf der Treppe, und es wurde an die Thüre geklopft.

„Herein!“ ſagte Athos. 8

„Meine Herren,“ ſprach der Wirth,„es iſt ein Mann da, welcher große Eile hat und einen von Euch zu ſprechen wünſcht.“

„Welchen?“ fragten die vier Freunde.

„Denjenigen, welcher ſich Graf de la Fère nennt.“

„Das bin ich,“ ſagte Athos.„Und wie heißt der Burſche?“ 3

„Grimaud.“

„Ah,“ murmelte Athos erbleichend,„was iſt Bra⸗ gelonne begegnet.“

„Laßt ihn eintreten,“ ſprach d'Artagnan..

Aber Grimaud war bereits die Treppe heraufge⸗ laufen und wartete auf der Schwelle. Bald ſtürzte er in das Zimmer und ſchickte ſogleich den Wirth mit einer Geberde weg. Der Wirth verſchloß die Thüre wieder. Die vier Freunde harrten in geſpannter Er⸗ wartung— die Aufregung von Grimand, ſeine Bläſſe, der Schweiß, der über ſein Geſicht lief, der Staub, mit dem ſeine Kleider überzogen waren. Alles kün⸗ digte an, daß er ſich zum Boten einer wichtigen, furcht⸗ baren Nachricht gemacht hatte.

„Meine Herren,“ ſagte er,„dieſe Frau hatte ein Kind, das Kind iſt ein Mann geworden. Die Tigerin hatte ein Junges, der Tiger iſt aufgeſchoſſen. Er kommt, ſeid auf Eurer Hut.“

Athos ſchaute ſeine Freunde mit einem ſchwer⸗ müthigen Lächeln an; Porthos ſuchte ſein Schwert, das an der Wand hing; Aramis ergriff ſein Meſſer; d'Artagnan ſtand auf.

„Was willſt Du damit ſagen, Grimaud?“ fragte der letztere.