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dort, wo Ihr ſeid(Athos erbleichte), ich war an dem Platze, wo ſich d'Artagnan befindet; ich hatte an mei⸗ ner Seite ein Schwert, welches ſchnitt wie ein Da⸗ mascener. Ihr erinnert Euch, Aramis, denn Ihr nann⸗ tet es meinen Balizardo? Nun wohl, ich ſchwöre Euch allen Dreien, wenn der Henker von Bethune nicht da geweſen wäre... nicht wahr, von Bethune, ſo würde ich dieſer Verbrecherin, ohne mich zu beſinnen oder ſogar auch mit Vorbedacht, den Kopf abgeſchlagen haben.“
„Und dann,“ ſagte Aramis mit dem Tone ſorglo⸗ ſer Philoſophie, den er angenommen hatte, ſeitdem er der Kirche angehörte, und worin viel mehr Atheismus als Vertrauen zu Gott lag,„wozu ſoll es nützen, an
Alles das zu denken? Was geſchehen iſt, iſt geſchehen. Wir beichten dieſe Handlung in der letzten Stunde und Gott wird beſſer wiſſen, als wir, ob es ein Ver⸗ brechen, ein Fehler oder eine verdienſtliche Handlung war. Es bereuen, ſagt Ihr? Meiner Treue, nein! Auf Ehre und auf das Kreuz, ich bereue es nur, weil es eine Frau war.“
„Das Beruhigendſte bei Allem dem iſt, daß von dieſem Vorfall keine Spur mehr übrig bleibt,“ ſprach d'Artagnan.
„Sie hatte einen Sohn,“ ſagte Athos.
„Ah! ja, ich weiß es,“ verſatzte d'Artagnan,„Ihr habt mir davon geſprochen. Aber wer weiß, was aus ihm geworden iſt. Todt die Schlange, todt die Brut! Glaubt Ihr, von Winter, ſein Oheim, werde dieſe junge Schlange aufgezogen haben? Lord Winter hat ſicherlich den Sohn verdammt, wie er die Mutter ver⸗ dammte.“
„Dann wehe Lord Winter, denn das Kind hatte ihm nichts gethan.“
„Das Kind iſt todt oder der Teufel ſoll mich ho⸗ len,“ rief Porthos.„Es gibt ſo viel Nebel in dieſem abſcheulichen Lande, wie d'Artagnan verſichert....“
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