Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 25.-27. Bändchen (1848) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Weiſe ihre bleichen Geſichter. Der Wagen fuhr zehn

Schritte von der Bank an den zwei Männern vorüber.

Es lebe der Koͤnig Ludwig XVI., es lebe die Kö⸗ nigin! rief der junge Mann mit einer ſo einſchneidenden Stimme, daß man hätte glauben ſollen, er wolle dieſe neue Majeſtät eher ſchmähen, als begrüßen.

Der Dauphin dankte; die Koͤnigin zeigte ihr ernſtes, trauriges Geſicht. Der Wagen verſchwand.

Mein lieber Herr Rouſſeau,N† ſügte ſodann der junge Mann,nun iſt Madame Dubarrh⸗Witwe!

.Morgen wird ſie verbannt/ſein, ſprach der Greis. Gott befohlen, Herr Marat...

Ende des Epilogs.

Anmerkung.

Die erſte Abtheilung der Denkwürdigkeiten eines Arztes, die von der Hochzeit von Marie Antoinette bis zum Jahr 41774 abgelaufene Zeit umfaſſend, iſt beendigt.

Die zweite Abtheilung, welche Alexandre Du⸗ mas ſeinen Leſern binnen Kurzem verſpricht, wird die ſechs Jahre von 1789 bis 1794, nämlich von der Einnahme der Baſtille bis zum Ende der Schreckensregierung, enthalten.

Dann ſollen nach und nach das Directorium, das Kai⸗ ſerreich und die Reſtauration kommenz alle dieſe Ereig⸗ niſſe der Mitzeit werden ſo vor den Augen des Publieums vor⸗ übergehen, deſſen Neugierde ſo lebhaft durch das Leſen der erſten Abthetung der Denkwürdigkeiten eines Arztes erregt worden iſt.*

Wie bis jetzt, ſo wird auch in Zukunft dieſe Uebertragung

der Denkwuͤrdigkeiten eines Arztes in's Deutſche

auf's Schnellſte dem Original folgen.