Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 25.-27. Bändchen (1848) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Ueberlege... mein Kopf gerräth in Verwirrung.

Ich habe überlegt. 4

Ich bin in meinem Recht, Gott muß mich frei⸗ ſprechen.

Ich weiß es. tödten Sie mich.

Fen. letzten Male, willſt Du Dich ſchlagen?

N

n. ;8 weigerſt Dich, Dich zu vertheidigen.

Nun ſo ſtirb wie ein Boͤſewicht, von dem ich die Erde ſäubere; ſtirb wie ein Ruchloſer, ſtirb wie ein Ban⸗ dit, ſtirb wie ein Hund! rief Philipp.

Und er drückte ſeine Piſtole auf Gilbert ab. Dieſer ſtreckte die Arme aus, neigte ſich zuerſt rückwärts, dann vorwärts und fſiel endlich auf ſein Geſicht, ohne einen Schrei von ſich zu geben. Philipp fühlte den Sand unter ſeinem Fuße ſich mit lauem Blute ſchwängern; er verlor ganz und gar die Vernunft und ſtürzte aus der Höhle.

Vor ihm war das Ufer; eine Barke wartete; man hatte die Stunde der Abfahrt vom Bord auf acht Uhr angekündigt; es war acht Uhr und einige Minuten.

Ah! Sie find da, Herr, ſagten die Matroſen; Sie ſind der Letzte; Jeder iſt an Bord zurückgefahren; was haben Sie geſchoſſen?

Bei dieſem Wort verlor Philipp das Bewußtſein.

Man brachte ihn ſo nach dem Schiffe, das ſich eben ſegelfertig machte.

Iſt Jedermann zurück? fragte der Kapitän.

Hier bringen wir den letzten Paſſagier, antworteten die Matroſen.Er muß einen Fall gemacht haben, denn er iſt ſo eben ohnmächtig geworden.

Der Kapitän befahl ein entſcheidendes Manoeuvre, die Brigg entfernte ſich raſch von den Azoren, gerade in dem Augenblick, wo das unbekannte Schiff, das ſie ſo lange beunruhigt hatte, unter amerikaniſcher Flagge in den Hafen einlief.