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Philipp nahm ſeine Flinte, Pulver und Blei.
„Aber Sie, Kapitän,“ ſagte er,„Sie bleiben an Bord? Warum kommen Sie nicht mit uns?“
„Weil dort,“ erwiederte der Officier, nach dem Meer deutend,„weil dort ein Schiff von verdächtigem Ausſehen kommt; ein Schiff, das mir ſeit ungefähr vier Tagen folgt; ein ſchlimmes Geſicht von einem Schiff, wie wir ſagen⸗ und ſo muß ich Alles beobachten, was es thun wird.“
Zufrieden mit dieſer Erklärung, beſtieg Philipp ein
Boot und ging nach dem Lande ab.
Die Damen, mehrere Paſſagiere vom Vordertheil oder vom Hintertheil wagten es nicht, hinabzuſteigen, oder ſie warteten, bis die Reihe an ſie kam.
Man ſah die zwei Boote mit den freudigen Matroſen und den noch viel freudigeren Paſſagieren abfahren.
Das letzte Wort des Kapitäns war:
„Um acht Uhr, meine Herren, wird Sie das letzte Boot abholen, merken Sie ſich das wohl, denn die Säu⸗ migen müßten zurückgelaſſen werden.
Als alle Welt, Naturforſcher und Jäger, gelandet hatten, traten die Matroſen ſogleich in eine Höhle ein, welche hundert Schritte vom Ufer entfernt lag und eine henung bildete, als wollte ſie die Sonnenſtrahlen
eehen. 3
Eine friſche Quelle von azurnem, ausgezeichnetem
Waſſer glitt unter den moosbewachſenen Felſen hin und.
verlor ſich, ohne aus der Grotte ſelbſt herauszukommen, auf einem Boden von feinem beweglichem Sand.
Hier verweilten die Matroſen, ſagen wir, und füllten ihre Tonnen, die ſie bis zum Ufer wälzten.
Philipp ſchaute ihnen zu. Er bewunderte den bläu⸗ lichen Schatten dieſer Höhle, die Friſche, das ſanfte Ge⸗ murmel des von Cascade zu Cascade gleitenden Waſſers; er ſtaunte, zuerſt die undurchdringlichſte Finſterniß und die heftigſte Kälte gefunden zu haben, während nach einigen


