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ſechs Paſſagiere hatten die erſten Zimmer inne. Auf der andern Seite erblickte Philipp einmal einige Menſchen von geringerem Stande, ſo weit ſich dies nach Haltung und Kleidung beurtheilen ließ; er fand hiebei nichts, was ſeine Aufmerkſamkeit in Anſpruch nahm.
Je mehr ſich die Leiden durch die Gewohnheit mil⸗ derten, deſto mehr gewann Philipp Heiterkeit, wie der Himmel. Einige ſchoͤne, reine, ſturmfreie Tage verkündig⸗ ten den Paſſagieren, daß man ſich den gemäßigteren Breiten nähere. Dann blieb man länger auf dem Ver⸗ deck. Philipp, der es ſich zum Geſetz gemacht, mit Nie⸗ mand ſich in ein Geſpräch einzulaſſen, der ſelbſt dem Kapitän ſeinen Namen verborgen hatte, damit man auf keinen der Gegenſtände, auf die er einzugehen befürchtete, zu reden käme, Philipp, ſagen wir, hörte nun von ſeinem Zimmer aus, ſelbſt bei Nacht, Tritte über ſeinem Kopf; er hörte ſogar die Stimme des Kapitäns, der ohne Zwei⸗ fel mit einem Paſſagier auf und abging. Dies war ein Grund für ihn, nicht hinaufzuſteigen. Er öffnete dann ſeine Lichtpforte, um ein wenig friſche Luft einzuathmen, und erwartete den andern Morgen. Ein einziges Mal in der Nacht, als er weder ſprechen, noch ſpazierengehen hörte, ſtieg er auf das Verdeck. Die Nacht war lau, der Himmel bewölkt, und hinter dem Schiff ſah man im Sog, mitten unter Wirbeln, tauſende von phosphoresciren⸗ den Koͤrnern entſtehen. Dieſe Nacht hatte ohne Zweifel den Paſſagieren zu ſtürmiſch und ſchwarz geſchienen, denn Phili vy ſah keinen derſelben auf dem Verdeck. Nur auf
wärts ſchaute, während Philipp den Hafen reich betrauerte. 4 Philipp betrachtete lang dieſen in ſeiner Beſchauung
unbeweglichen Reiſenden; dann erfaßte ihn die Morgen⸗


