Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 25.-27. Bändchen (1848) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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27

Ach! in welcher Abſicht! ſagte Balſamo und ließ ſein Haupt auf ſeine Bruſt ſinken.

Sprechen Sie, ſprechen Sie.

In der Abſicht, ſie ein Geheimniß enthüllen zu laſſen, das mir theurer war, als das Leben.

Oh! Liſt, Ausflucht!

Und in jener Nacht, fuhr Balſamo fort, der mehr ſeinen eigenen Gedanken verfolgte, als das beleidigende Verhoͤr von Philipp beantwortete,in jener Nacht iſt Ihre Schweſter?...

Entehrt worden, ja, mein Herr.

Entehrt?

Meine Schweſter iſt Mutter!

Balſamo ſtieß einen Schrei aus.

Oh! es iſt wahr, es iſt wahr, ſagte er,ich erinnere mich, ich bin weggegangen, ohne ſie aufzu⸗ wecken.

Sie geſtehen, Sie geſtehen! rief Philipp.

Ja, und irgend ein Schändlicher wird in dieſer gräßlichen Nacht, oh! für uns Alle gräßlichen Nacht, ihren Schlaf benützt haben.

Ah! wollen Sie meiner ſpotten, mein Herr?

Nein, ich will Sie überzeugen.

Das wird ſchwierig ſein.

24Wo befindet ſich in dieſem Augenblick Ihre Schwe⸗ er?

Da, wo Sie dieſelbe entdeckt haben.

In Trianan?

Ja.

3Ich werde mit Ihnen nach Trianon gehen, mein Herr.

Philipp blieb unbeweglich vor Erſtaunen.

Mein Herr, ſprach Balſamo, nich habe einen Feh⸗ ler begangen, doch ich bin rein von jedem Verbrechen; ich habe das Kind im magnetiſchen Schlaf gelaſſen. Wohl, zur Entſchädigung für dieſen Fehler, den Sie mir