Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 25.-27. Bändchen (1848) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Wie?

Das Blut, das ich habe, bewahre ich, und ich hätte, wenn ich wollte, um es zu vergießen, ein ernſteres Geſchäft, als das, welches Sie mir anbieten. Thun Sie mir alſo den Gefallen, mein Herr, kehren Sie ruhig zu⸗ rück, und wenn Sie Lärmen machen, werde ich, da mir dieſer Lärmen im Kopf wehe thut, Fritz rufen; Fritz wird kommen, und auf ein Zeichen von mir bricht er Sie ent⸗ zwei wie ein Rohr. Sie haben mich verſtanden.

Diesmal läutete Balſamo, und als ihn Philipp daran verhindern wollte, öffnete er ein Kiſtchen von Eben⸗ holz, das auf dem Guéridon ſtand, nahm daraus eine Doppelpiſtole und ſpannte.

Das iſt mir ganz lieb, rief Philipp,tödten Sie

Warum ſollte ich Sie tödten? Weil Sie mich entehrt haben. Der junge Mann ſprach dieſe Worte mit einem ſol⸗ chen Ausdruck von Wahrheit, daß ihn Balſamo mit einem Auge voll Sanftmuth anſchaute und ſagte:

Wäre es möglich, ſollten Sie in gutem Glauben handeln?

Sie zweifeln? Sie zweifeln an dem Wort eines Edelmanns?

Ich will annehmen, fuhr Balſamo fort,Fräulein von Taverney allein habe den unwürdigen Gedanken ge⸗ faßt, ſie habe Sie angetrieben: ich will Ihnen alſo eine Genugthuung geben. Ich ſchwoͤre Ihnen bei meiner CEhre, daß mein Benehmen gegen Ihre Schweſter in der Nacht vom 31. Mai tadellos geweſen iſt, daß weder das Ehr⸗ gefühl, noch ein menſchliches Tribunal, noch die göttliche Gerechtigkeit irgend etwas der vollkommenen Biederkeit Entgegengeſetztes daran zu finden vermöchten; glauben Sie mir.

Mein Herr! rief der junge Mann erſtaunt.

Sie wiſſen, daß ich ein Duell nicht fürchte, nicht wahr, das lieſt ſich in den Augen? Was meine Schwäche betrifft,

mich