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ders, Sie haben zu große Rechnungen mit ihnen zu be⸗ reinigen, um ein ſolches Geſpräch auf das Tapet zu bringen; da iſt Eine unter Anderen, und das iſt nicht die am min⸗ deſten gefährlichſte von Allen, mit der Sie in offener Fehde ſtehen.“
„Die Gräfin, Sire! iſt das meine Schuld?“ „Ganz gewiß.“
„Ah! Eure Majeſtat wird mir wohl erklären...“
„Mit zwei Worten und mit großem Vergnügen,“
ſagte der König ſpöttiſch. „Ich höre, Sire.“
„Sie bietet Ihnen das Portefeuille von ich weiß nicht welchem Departement an, und Sie ſchlagen es aus, weil V ſie, wie Sie ſagen, nicht durchaus beim Volk beliebt iſt.“
„Ich?“ verſetzte Richelieu ziemlich verlegen über die
Miichtung, die das Geſpräch nahm. „Bei Gott! ſo behauptet das öffentliche Gerücht,“ ſagte der Koͤnig mit der ihm eigenthümlichen geheuchel⸗ ten Treuherzigkeit.„Ich weiß nicht mehr, wer mir das mitgetheilt hat... Die Zeitung ohne Zweifel.“
„Wohl! Sire,“ ſprach Richelieu, die Freiheit benützend, die den Gäſten die ungewöhnliche Heiterkeit des erha⸗ benen Wirthes geſtattete,„ich geſtehe, daß diesmal das öffentliche Gerücht und die Zeitungen etwas minder Al⸗
„Wie!“ rief der König,„Sie haben wirklich ein Miniſterium ausgeſchlagen?“
Richelien befand ſich, wie man leicht begreift, in einer ſehr delicaten Stellung. Der König wußte beſſer als irgend Jemand, daß er gar nichts ausgeſchlagen hatte. Aber Taverney ſollte fortwährend glauben, was ihm Ri⸗ chelieu geſagt hatte; es handelte ſich alſo bei dem Herzog darum, ſehr geſchickt zu antworten, um der Myſtification des Koͤnigs zu entgehen, ohne ſich dem Vorwurf der Lüge auszuſetzen, den der Baron ſchon in ſeinem Lächeln und auf den Lippen hatte..
„Sire,“ ſagte Richelieu,„halten wir uns nicht an
bernes berichtet haben, als ſie ſonſt zu berichten pflegen.)


