Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 17.-20. Bändchen (1847) Mémoires d'un médecin
Entstehung
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Wo iſt er, der liebe Herzog?

Dieſer Mann mit geröthetem Geſicht, mit Augen er⸗ weitert durch die Zufriedenheit, mit Armen gerundet durch das Wohlbehagen, war nicht mehr und nicht weniger als Jean Dubarry.

Beim Anblick des Eintretenden wich Taverney vor Erſtaunen und Aerger zurück..

Jean ſah dieſe Geberde, er erkannte dieſen Kopf und wandte den Rücken.

Ich glaube zu verſtehen und entferne mich, ſprach ruhig der Baron,ich laſſe den Herrn Miniſter in voll⸗ kommener Geſellſchaft.

Und er ging mit edlem Anſtand hinaus.

XCI. Entzauberung.

Wüthend über dieſen Abgang voll Herausforderung, machte Jean zwei Schritte hinter dem Baron, zuckte aber dann die Achſeln und kehrte zum Marſchall zurück..

Sie empfangen das in Ihrem Hauſe? ſagte er.

Ei! mein Herr, Sie täuſchen ſich, ich jage das im Gegentheil fort.

Sie wiſſen, wer dieſer Herr iſt?

Leider! ja. 3

Aber wiſſen Sie es auch genau?

Es iſt ein Taverney.

Es iſt ein Herr, der ſeine Tochter in das Bett des

Koͤnigs bringen will.

Gehen Sie doch! Ein Herr, der uns ausſtechen will und alle Wege

zu dieſem Ende einſchlägt...Ja, doch Jean iſt da, und Jean ſieht klar.