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3„Madame,“ ſagte er,„ich will mich zu ihm bege⸗
en.“ „Oh! Herzog, jede ſchlimme Nachricht muß ſo ſpät
als möglich verkündigt werden; thun Sie etwas Beſſeres,
deſen Sie, ſtatt zum Marſchall zu gehen, mit mir zu acht.“
Der Herzog fühlte, wie ein Duft von Jugend und Liebe das Blut ſeines Herzens entzündete, wiedergebar. „Sie ſind kein Weib!“ rief er,„Sie ſind...
„Der Engel, nicht wahr,“ flüſterte ihm der brennende Mund der Gräfin zu, die ihn ſtreifte, um leiſer mit ihm zu ſprechen, und ihn zur Tafel zog.
An dieſem Abend mußte ſich Herr von Aiguillon als ſehr glücklich betrachten, denn er nahm ſeinem Oheim das Porteſeuille weg und ſpeiſte den Antheil des Königs.
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Ende des vierten Bandes.
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