dert. eau. leſes hren atte, ſſieu
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„Warum?“
„Weil mich das Geld gekoſtet hätte und weil er ſtolz iſt.“
„Aber,“ erwiederte Herr von Juſſieu, der mit der
groͤßten Theilnahme dieſen ausdrucksvollen, feinen Kopf
betrachtete,„ſo ſtolz man auch ſein mag, ſo könnte man doch immer nur das Mögliche thun... Sie glauben ſich im Stande, zu arbeiten, Sie, der Sie, nur weil Sie ſh an die Dachluke geſtellt, auf den Boden gefallen ſind?“
„Das iſt wahr,“ murmelte Gilbert,„ich bin ſchwach, ich weiß es.“
„Nun wohl! ſo ruhen Sie aus, und zwar beſonders moraliſch. Sie ſind der Gaſt eines Mannes, mit dem alle Welt rechnet, nur ſein Gaſt nicht.“
Sehr glücklich, über dieſe zarte Artigkeit des vorneh⸗ men Herrn, nahm Rouſſeau ſeine Hand und drückte ſie.
„Und dann,“ fügte Herr von Juſſieu bei,„dann wer⸗ den Sie der Gegenſtand väterlicher Fürſorge des Königs und der Prinzen werden!“
„Ich!“ rief Gilbert.
„Sie, ein armes Opfer dieſes Abends. Der Herr Dauphin, als er die Kunde vernahm, gab herzzerreißende Schreie von ſich. Die Frau Dauphine, welche nach Marly abzureiſen ſich anſchickte, bleibt in Trianon, um mehr in der Nähe zu ſein und dadurch den Unglücklichen leichter beiſtehen zu können.“
„Ah! wahrhaftig?“ ſagte Rouſſeau.
„Ja, mein lieber Philoſoph, und man ſpricht hier nur von dem Brief, den der Dauphin an Herrn von Sar⸗ tines geſchrieben hat.“
„Ich kenne ihn nicht.“
„Das iſt zugleich naiv und reizend. Der Dauphin er⸗ hält monatlich zweitauſend Thaler Penſion. Dieſen Mor⸗ gen kam ſein Monat nicht an. Der Prinz ging ganz beſtürzt auf und ab, fragte mehrere Male nach dem Caſſier,
Denkwürdigkeiten eines Arztes. IV. 3


