Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 9.-13. Bändchen (1846) Mémoires d'un médecin
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Schön! ein Commiſſionär, rief die Alte;ſonſt fehlte nichts mehr. Sie können alſo Ihren Kräuterpack nicht mehr allein tragen. Ein Commiſſionär für Herrn Jacques! entſchuldigen Sie! Herr Jacques wird ein vor⸗ nehmer Mann. 4

Stille! ſtille! erwiederte derjenige, welchen man unter dem Namen Jacques ſo hart anließ, während er ge⸗ duldig ſeine Pflanzen auf dem Kamin ordnete;ein wenig Ruhe, Tberc. 1

Bezahlen Sie ihn wenigſtens, und ſchicken Sie ihn weg, daß wir keinen Spion hier haben..

Gilbert wurde bleich wie der Tod und ſprang nach der Thüre. Jacques hielt ihn zurück.

Dieſer Herr, ſagte er mit einer gewiſſen Feſtigkeit, iſt kein Commiſſionär, und noch weniger ein Spion. Es iſt ein Gaſt, den ich mitbringe.

Die Arme der Alten fielen an ihren Hüften herab.

Ein Gaſt! rief ſie,das fehlte uns noch.

Hören Sie, Thereſe, verſetzte der Fremde mit einer liebevollen Stimme, in der ſich jedoch die Nuance des Willens immer mehr fühlbar machte,zünden Sie ein Licht an. Ich habe warm und es dürſtet uns.

Die Alte ließ ein Gemurmel hören, das, Anfangs ziemlich laut, immer ſchwächer wurde.

Dann nahm ſie einen Feuerſtahl und ſchlug über einer mit Zunder gefüllten Büchſe; die Funken ſprangen alsbald und zündeten die ganze Büchſe an.

Während der Zeit, welche das Geſpräch, das Ge⸗ murmel und das darauffolgende Stillſchweigen gedauert hatten, war Gilbert unbeweglich, ſtumm und wie auf den Boden genagelt zwei Schritte von der Thürſchwelle ge⸗ blieben, welche überſchritten zu haben er nun aufrichtig bedauerte.

Jacques bemerkte, was der junge Mann litt, und ſagte: 8 Treten Sie näher, Herr Gilbert, ich bitte Sie.

Um zu ſehen, mit wem ihr Gatte mit dieſer abſicht⸗