Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 1.-4. Bändchen (1846) Mémoires d'un médecin
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8. 272 ſich nicht Kührte, ſo groß war ſeine Beſtürzung.Auf, zu Boden! zu Boden! und mit irgend etwas geſpielt, ſei es mit dem Stocke, ſei es mit Steinen, ſei es mit der

Fauſt. Ausge ies gen, Mord und Teufel, Sie ſehen aus

wie ein Heiliger von Gyps.

Gilbe ragte mit einem zugleich unruhigen und flehenden Auge ſeine Beſchützerin, die ihn am Arme zurückhielt.

Der Poſtmeiſter ſchrie ſich beinahe den Hals ab und zerrte auf einer Seite an den Pferden, während Jean auf der andern zog.

Dieſes Trio machte das traurigſte, geräuſchvollſte Concert. 2

Endlich ſollte der Kampf ſein Ziel finden.

Des Streitens müde, grimmig, außer ſich, brachte der Vicomte Jean dem Vertheidiger der Pferde einen ſo heftigen Fauſtſchlag bei, daß dieſer mitten unter erſchrockene Enten und Gänſe in eine Lache ſiel.

Zu Hülfe! rief der Wirth,Mörder! Räuber!

Mittlerweile ſpannte der Vicomte, der den Werth der Zeit zu kennen ſchien, haſtig ein. 3 3

Zu Hülfe! Mörder! Räuber! zu Hülfe! im Namen des Königs! fuhr der Wirth fort, bemüht, ſeine zwei beſturzten Knechte um ſich zu ſammeln.

Wer verlangt Hülfe im Namen des Königs! rief plötzlich ein Reiter, der im Galopp in den Poſthof ſprengte und gerade Lor den Schauſpielern dieſer Seene ſein von Schweiß triefendes Pferd anhielt.

Herr Philipp von Taverney! murmelte Gilbert und kauerte ſich tiefer als je in den Hintergrund des Wagens.

Chon, der nichts entging, hörte dieſen Namen.

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