Joſeph Balſamo.
Einleitung.
I. Der Donnersberg.
Auf dem linken Rheinufer, ein paar Stunden von der kaiſerlichen Stadt Worms, unfern von der Stelle, wo der Selzbach entſpringt, beginnen die erſten Kettenglieder von mehreren Bergen, deren Höhen ſich gegen Norden zu
flüchten ſcheinen, wie eine Heerde erſchrockener Büffel,
welche im Nebel verſchwinden würde.
Dieſe Berge beherrſchen ſchon von ihrer Böſchung an eine beinahe öde Landſchaft, ſcheinen das Gefolge des höchſten derſelben zu bilden und tragen jeder einen aus⸗ drucksvollen Namen, der eine Form bezeichnet oder an eine Tradition erinnert: der eine iſt der Königsſtuhl, der andere der Roſenſtein, der dritte der Falkenfels, der vierte der Schlangenkopf 8
Derjenige, welcher am höchſten, ſeine Granitſtirne mit einem Trümmerkranze umgürtend, zum Himmel em⸗ porragt, iſt der Donnersberg. 4
Wenn der Abend den Schatten der Gichen wesice,


