Teil eines Werkes 
Der Chevalier von Maison-Rouge : Episode von 1793 : 5.-8. Bändchen (1847) Le Chevalier de Maison-Rouge
Entstehung
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Herr Dirmer wird ſich nicht des Vergnügens berauben, ſie auf den Henkerskarren ſteigen zu ſehen, beſonders wenn wir ſie begleiten. Ich werde ihn alſo in der erſten Reihe der Zuſchauer aufſuchen; ich ſchlüpfe neben ihn, ſage: Guten Morgen, Herr Dirmer! und ſtoße ihm mein Meſſer in die Seite.

Lorin! rief Geneviéve.

Beruhigen Sie ſich, theure Freundin, die Vorſehung hatte die Sache in Ordnung gebracht. Denken Sie ſich, daß die Zuſchauer, ſtatt dem Palaſte gegenüber zu ſtehen, wie es ihre Gewohnheit iſt, eine halbe Wendung rechts gemacht hatten und auf dem Quai ſtanden.Ah! ſagte ich zu mir,ohne Zweifel erſäuft ein Hund; wa⸗

rum ſollte Herr Dirmer nicht dabei ſein? ein erſäufender Hund gewährt immer einen Zeitvertreib. Ich näherte mich der Brüſtung und erblickte den Rand des Waſſers ent⸗ lang einen Haufen von Menſchen, welche die Arme in die Höhe hoben und ſich bückten, um etwas auf der Erde zu ſehen, wobei ſie Ach! und Ach! ſchrieen, daß die Seine hätte austreten ſollen. Ich nähere mich, dieſes Etwas... errathe, was es war...

Es war Dirmer, ſprach Maurice mit düſterem Tone.

Ja. Wie kannſt Du das errathen? Ja, Dirmer, der ſich ganz allein den Bauch geöffnet hatte; der Un⸗ glückliche hat ſich ohne Zweifel zur Sühnung getödtet.

Ahl ſagte Maurice mit einem finſtern Lächeln, das dachteſt Du?

Genevisve ließ ihren Kopf in ihre Hände fallen, ſie war zu ſchwach, um ſo viele auf einander ſolgende Ge⸗ müthsbewegungen zu ertragen.

Ja, das dachte ich, inſofern man ſeinen blutigen Säbel bei ihm gefunden... wenn er nicht etwa irgend Einem begegnet iſt. 3

Ohne etwas zu ſagen, benützte Maurice die Zeit,

wo es Genevisve in ihrer Niedergeſchlagenheit nicht ſehen