Teil eines Werkes 
Der Chevalier von Maison-Rouge : Episode von 1793 : 5.-8. Bändchen (1847) Le Chevalier de Maison-Rouge
Entstehung
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Angriffe vervielfältigten ſich in Folge der Ungeduld der Kämpfenden.

Dirmer fühlte ſein Blut fließen und begriff, daß ſeine Kräfte mit ſeinem Blute entſchwinden würden er bedrängte Maurice mit einer ſolchen Heftigkeit, daß dieſer einen Schritt ruͤckwärts zu machen genöthigt war. Wäh⸗ rend er auswich, glitſchte ſein linker Fuß und der Saͤbel ſeines Feindes verletzte ſeine Bruſt. Doch mit einer Be⸗ wegung raſch wie der Gedanke hob er, obgleich knieend, die Klinge mit ſeiner linken Hand in die Höhe und ſtreckte die Spitze Dirmer entgegen, der, fortgeriſſen durch ſeinen Zorn, fortgeriſſen durch ſeine Bewegung auf einem ab⸗ hängigen Boden, auf ſeinen Säbel fiel und ſich ſelbſt in das Eiſen rannte.

Man hörte einen furchtbaren Fluch: dann rollten die zwei Körper bis vor das Gewölbe hinaus.

Ein Einziger erhob ſich wieder; dies war Maurice, Maurice mit Blute bedeckt, aber mit dem Blute ſeines Feindes.

Er zog ſeinen Säbel an ſich, und indeß er ihn zu⸗ rückzog, ſchien er den Reſt des Lebens, das noch mit einem nervigen Zittern die Glieder von Dirmer bewegte, vollends auszuſaugen⸗

Nachdem er ſich völlig überzeugt hatte, daß ſein Geg⸗ ner todt war, neigte er ſich über den Leichnam, öffnete den Rock des Todten, nahm das Portefeuille und entfernte ſich raſch.

Als er einen Blick auf ſich warf, ſah er, daß er nicht vier Schritte in der Straße machen würde, ohne verhaftet zu werden: er war mit Blut bedeckt.

Er näherte ſich dem Rande des Waſſers, neigte ſich gegen den Fluß hinab und wuſch ſeine Hände und ſeine Kleider.

Dann ſtieg er raſch, nachdem er zum letzten Male nach dem Gewölbe zurückgeſchaut, wieder die Treppe hinauf. 3 8