Teil eines Werkes 
Der Chevalier von Maison-Rouge : Episode von 1793 : 5.-8. Bändchen (1847) Le Chevalier de Maison-Rouge
Entstehung
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Statt ihm den Eingang wie gewöhnlich freizulaſſen, verſperrte ihm ein Bedienter den Weg

Melde mich immerhin, ſagte Maurice unruhig; kann mich Dirmer in dieſem Augenblick nicht empfangen, ſo werde ich mich wieder entfernen.

D Der Bediente trat in den kleinen Pavillon, während Maurice im Garten blieb.

Es kam ihm vor, als ob ſich etwas Seltſames im Hauſe ereignete. Die Gerbergeſellen waren nicht bei ihrer Arbeit und gingen mit unruhiger Miene im Garten hin und her.

Dirmer kam ſelbſt bis an die Thüre.

Treten Sie ein, ſagte er,treten Sie ein, lieber Maurice, Sie gehören nicht zu denjenigen, für welche die Thüre verſchloſſen iſt.

Aber was gibt es denn? fra

Genevieve iſt leidend, ſprach leidend, denn ſie delirirt.

Ah! mein Gott! rief der junge Mann, ſehr be⸗ wegt, daß er hier abermals die Störung und das Leiden treffen ſollte.Was hat ſie denn?

Sie wiſſen, mein Lieber, antwortete die Krankheiten der Frauen verſteht ſich am wenigſten der Gatte.

Geneviève lag zuruͤckgeworfen auf einem Ruhebett. Neben ihr ſtand Morand, der ſie an Salzen riechen ließ.

Nun? fragte Dirmer.

Immer daſſelbe, erwiederte Morand.

Heloiſe! Heloiſe! murmelte die junge Frau durch ihre weißen Lippen und ihre geſchloſſenen Zahne.

Heloiſe! wiederholte Maurice erſtaunt.

Eil mein Gott, ja, verſetzte Dirmer lebhaft,Ge⸗ neviéve hat das Unglück gehabt, geſtern auszugehen und den unglücklichen Henkerkarren mit einem armen Mädchen kamens Heloiſe, das man zur Gulllotine brachte, vor⸗ überfahren zu ſehen. Seit dieſem Augenblick hat ſie fünf Der Chevalier von Maiſon⸗Rouge II. 3

gte der junge Mann. Dirmer,mehr als

Dirmer,auf Niemand, und