Teil eines Werkes 
Der Chevalier von Maison-Rouge : Episode von 1793 : 1.-4. Bändchen (1847) Le Chevalier de Maison-Rouge
Entstehung
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Bürger Präſident, ſprach Maurice, ohne ſeinem gehäſſigen Ankläger zu antworten,ich verbinde mich mit meinem Freund, um Dich zu bitten, daß das junge Mäd⸗ chen, das man ſo eben verhaftet hat, gehört werde, ehe man dieſe arme Frau ſprechen läßt, der man ohne Zwei⸗ fel ihre Ausſage eingeblaſen hat.

Hörſt Du, Bürgerin? rief Simon,hörſt Du, man hat dort geſagt, Du ſeiſt ein falſcher Zeuge?

Ich, ein falſcher Zeuge, ſprach die Tiſon,oh! Du wirſt ſehen; warte, warte!

Bürger, ſagte Maurice,aus Mitleid beſiehl die⸗ ſer Unglücklichen, zu ſchweigen. 4

Ahl Du haſt Furcht! ſchrie Simon,Du haſt Furcht! Bürger Präſident, ich verlange die Anklage der Bürgerin Tiſon.

Ja, ja, die Anklage! ſchrieen die Tribunen.

Stille! rief der Präſident,die Gemeinde kommt zurück. 4

In dieſem. Augenblick hörte man einen Wagen, der 4 außen unter einem Gebrülle und unter einem gewaltigen Geräuſch von Waffen rollte.

Simon wandte ſich unruhig nach der Thüre um.

Verlaſſe die Tribune, ſagte der Präſident zu ihm, Du haſt das Wort nicht mehr.

Simon ſtieg ſea 4

In dieſem Augenblick traten. die Gendarmen mit einer, bald wieder zurückgedrängten, Woge von Neugieri⸗ gen ein, und eine Frau wurde in den Gerichtsſaal ge⸗ ſtoßen. 3

Iſt ſie es? fragte Lorin Maurice.

Ja, ja, ſie iſt es, ſprach dieſer.Ohl die un⸗ glückliche Frau, ſie iſt verloren!

Das Sträußermädchen! das Sträußermädchen, mur⸗ melte man auf den Tribunen, welche die Neugier unge⸗ mein in Bewegung ſetzte;es iſt das Sträußermädchen!

Ich verlange vor Allem die Ausſage der Frau