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„Die Blumenhändlerin iſt fern, doch ſei unbeſorgt, man wird ſie ſuchen. Ueberwache Du Deine Freunde, ich werde die Correſpondenz des Gefängniſſes überwachen.
Man hatte nicht an Simon gedacht, doch Simon hatte ſeinen Plan.
Er kam gegen das Ende der von uns mitgetheilten Sitzung, um Kunde zu verlangen, und erfuhr die Ent⸗ ſcheidung der Gemeinde.
„Ah! es bedarf, um die Sache abzumachen, einer regelmäßigen Anzeige,“ ſagte er,„wartet fünf Minuten und ich bringe ſie.“— 3
„Was gibt es denn?“ fragte der Präſident.
Der Schuhflicker erwiederte:
„Die muthige Bürgerin Tiſon denuncirt die heimli⸗ chen Ränke und Schliche des Parteigängers der Ariſtokra⸗ tie Maurice, ſowie auch die Verzweigungen eines anderen ihm befreundeten, falſchen Patrioten Namens Lorin.“
„Nimm Dich in Acht, nimm Dich in Acht, Simon,“ ſprach der Präſident.„Dein Eifer für die Nation führt Dich vielleicht irre; Maurice Lindey und Hyacinth Lorin ſind Erprobte.“
„Man wird das vor dem Tribunal ſehen,“ erwie⸗ derte Simon. 3. 4
„Bedenke wohl, Simon, das würde ein ärgerlicher Proceß für alle gute Patrioten werden.“
„Aergerlich oder nicht, was macht das mir? Fürchte ich etwa das Aergerniß? Man wird wenigſtens die volle „Wahrheit über die Verräther erfahren.“
87„Du beſtehſt alſo darauf, im Namen der Frau Tiſon Deine Anzeige zu machen?“
„Ich werde ſelbſt dieſen Abend bei den Cordeliers denunciren, und zwar Dich mit den Andern, Bürger Präſident, wenn Du nicht die Verhaftung des Verräthers Manrice decretirſt.“*
„Wohl, es ſei,“ ſprach der Präſident, der, nach der
ewohnheit jener unglücklichen Zeit, vor demjenigen zit⸗


