Teil eines Werkes 
Der Chevalier von Maison-Rouge : Episode von 1793 : 1.-4. Bändchen (1847) Le Chevalier de Maison-Rouge
Entstehung
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Ich wette das Gegentheil, rief Lorin.Laß ſehen, Bürgerin, beweiſe mir, daß ich Recht habe, ſchlage Deine Haube zurück, damit alle Welt beurtheilen kann, ob Du den Bedingungen des Decrets entſprichſt.

Ahl mein Herr, ſagte die junge Frau, indem ſie ſich an Maurice preßte,nachdem ſie mich gegen Ihre Feinde beſchützt haben, beſchützen Sie mich auch gegen Ihre Freunde.... ich flehe Sie an.

Seht Ihr, ſeht Ihr, rief der Anführer der Frei⸗ willigen,ſie verbirgt ſich. Meiner Meinung nach iſt es eine Spionin der Ariſtokraten, eine Schelmin, eine Straßen⸗ läuferin.

Ohl mein Herr, ſprach die junge Frau, indeß ſie Maurice einen Schritt vorwärts gehen ließ und ein durch Schönheit, Jugend und Erhabenheit bezauberndes Geſicht entblößte, das durch die Helle des Scheinwerfers beleuchtet wurde,oh! ſchauen Sie mich an: ſehe ich aus, als wäre ich das, was ſie ſagen?

Maurice war geblendet. Nie war ihm etwas dem, was er jetzt erblickt hatte, Aehnliches im Traum erſchienen. Wir ſagen, was er erblickt hatte, denn die Unbekannte ver⸗ ſchleierte abermals ihr Geſicht, und zwar ſo ſchnell, als ſie es entblößt hatte.

Lorin, ſagte leiſe Maurice,fordere die Gefangene, um ſie nach Deinem Poſten zu bringen, Du haſt als An⸗ führer der Patrouille das Recht dazu.

Gut! erwiederte der junge Corporal, nich verſtehe auch ein halbes Wort.

Dann wandte er ſich gegen die Unbekannte um

und ſprach: 3

Vorwäͤrts, meine Schöne, da Du uns nicht den Be⸗ weis geben willſt, daß Du den Bedingungen des Deerets entſprichſt, mußt Du uns folgen. 3

Warum Euch folgen? verſetzte der Anführer der Freiwilligen.

Allerdings, wir führen die Bürgerin auf den Poſten