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und zurückkehrte,„nein, Bürger, Du täuſcheſt Dich: ich bin kein Mann.“
„Dann hierher getreten und kategoriſch geantwortet,“ ſprach der Anführer.„Wohin gehſt Du, reizende Nacht⸗ ſchöne?“
„Bürger, ich gehe nirgendshin, ich kehre nach Hauſe zurück.“
„Ahl Du kehrſt nach Hauſe zurück?“ „Ja.“.
„Das heißt für eine ehrliche Frau ein wenig ſpät nach Hauſe kehren, Bürgerin.“
„Ich komme von einer Verwandtin, welche krank iſt.“
„Arme kleine Katze,“ ſprach der Anführer, indem er mit der Hand eine Geberde machte, vor der die er⸗ ſchrockene Frau raſch zurückwich;„und wo iſt unſere Karte?“
„Meine Karte? Wie ſo, Bürger? Was willſt Du damit ſagen und was verlangſt Du von mir 2
„Haſt Du das Decret der Gemeinde nicht geleſen?“
„Nein.“
„Du haſt es alſo ausrufen hören?“
„Nein. Mein Gott, was enthalt denn dieſes Decret?“
„Vor Allem ſagt man nicht mehr mein Gott, ſon⸗ dern oberſtes Weſen.“ 3
„Verzeih', ich habe mich getäuſcht. Es iſt eine alte Gewohnheit“
„Eine ſchlechte Gewohnheit, eine ariſtokratiſche Ge⸗ wohnheit.“
„Ich werde mich zu verbeſſern ſuchen, Bürger. Doch Du ſagteſt...“ „Ich ſagte, das Decret der Gemeinde verbiete nach
zehn Uhr Abends ohne eine Bürgerkarte auszugehen. Haſt u Deine Bürgerkarte?“ „Ach! nein.“
„Du haſt ſie bei Deiner Verwandtin liegen laſſen 2“
„Ich wußte nicht, daß ich mit einer ſolchen Karte verſehen ſeim ſollte.“ 8


